Transkript der Episode 14: Wie läuft ein Lehramtsstudium in Köln ab?

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00:08 Bence Lukács:
Hallo im Bildungsshaker Podcast, dem Podcast des BMBF Projektes OERlabs. Mein Name ist Bence Lukács und in dieser Folge bringen wir Euch ein Gespräch, das wir schon ein paar Mal erwähnt hatten, nämlich das Gespräch am Zentrum für LehrerInnenbildung hier in Köln, bei dem wir von drei Mitarbeiterinnen des ZfL einige Informationen über das Lehramtsstudium in Köln erfahren konnten.
Alle weiteren Informationen beziehungsweise wichtige Links findet ihr in den Show Notes und in diesem Sinne viel Spaß.

00:52 Bence Lukács:
Hallo im Bildungsshaker Podcast, dem Podcast des BMBF Projektes OERlabs. Mein Name ist Bence Lukács und heute melden wir uns wieder aus Köln.
Diesmal nicht aus unserem Büro sondern aus dem Zentrum für LehrerInnenbildung in Köln und ich bin auch nicht alleine da, sondern ich habe drei Gäste bei mir, beziehungsweise ich bin Gast hier am ZfL. Und wir sind ja schon in der Infoveranstaltung für das Lehramtsstudium gewesen vor einigen Wochen und für uns ist das ganz wichtig, dass wir Einblicke bekommen in das Lehramtsstudium, weil die Akteure mit denen wir zusammenarbeiten, natürlich sich auch in diesem Bereich bewegen.
Und wir haben uns gedacht, es ist gar nicht so schlecht, wenn wir uns einen eigenen Termin ausmachen, dass wir noch etwas mehr über das Lehramtsstudium erfahren, da es nicht nur für uns wichtig ist, sondern natürlich auch für andere Akteure, die im OER-Bereich unterwegs sind, speziell in unserem Projekt, wo wir auch im Multistakeholderdialog mehrere Akteure zusammenbringen wollen. Und wir wollen einfach mehr Einblick geben, beziehungsweise auf eine Diskussionsgrundlage kommen für unser Projekt.
Ich würde euch zuerst um eine Vorstellung vielleicht bitten und dann würde ich sagen wir gehen gleich direkt in das Thema hinein, vielleicht mit einer kurzen Einleitung zum Lehramtsstudium, wie es aufgebaut ist und was euch sonst noch so einfällt für den Beginn.

Charlotte Bickhove:
Ja, mein Name ist Charlotte Bickhove. Ich studiere Sonderpädagogik hier an der Uni Köln.

Daniela Maas:
Mein Name ist Daniela Maas. Ich arbeite im Zentrum für LehrerInnenbildung, im Beratungszentrum als wissenschaftliche Mitarbeiterin und berate hier Studierende.

Svenja Jaster:
Ich bin Svenja Jaster und bin hier im Team Praxisphasen am ZfL zuständig für die Bereiche Inklusion und Portfolio.

02:54 Bence Lukács:
Gut. Daniela, die Frage an dich. Was sind die Aufgaben des ZfL und wie ist es entstanden?

Daniela Maas:
Das ZfL ist damals entstanden mit der Einführung der Bachelor-, Masterstudiengänge im Lehramt. Bis 2011 wurde hier an der Universität zu Köln noch eingeschrieben ins Lehramtsstaatsexamen, im Staatsexamen und ab 2011 nur nach im Bachelor- und Mastersystem. Da wurde das dann flächendeckend in NRW umgestellt und mit dieser Umstellung verbunden, war halt die Einrichtung von Zentren für LehrerInnenbildung an allen Lehrerbildenden Universitäten. Und da die Universität zu Köln sehr, sehr viele Lehramtsstudierende ausbildet, derzeit sind es ungefähr 14000, wurde natürlich auch hier ein Zentrum für LehrerInnenbildung eingerichtet.
Dieses Zentrum für LehrerInnenbildung hat in erster Linie die Aufgabe eine zentrale Anlaufstelle für Lehramtsstudierende zu sein. Ihr müsst euch vorstellen, im Lehramt studieren Studierende oft an bis zu drei, manchmal sogar vier verschiedenen Fakultäten. Und da ist es natürlich sehr, sehr schwierig mal allgemeine Informationen zu finden, wenn man in jedem Fach, in jeder Fakultät einzelne Ansprechpartner oder Ansprechpartnerinnen hat. Teilweise studieren die noch an anderen Universitäten. Wir kooperieren ja mit der Deutschen Sporthochschule in Köln und der Hochschule für Musik und Tanz. Das heißt es war absolut notwendig eine Beratungsstelle oder eine Anlaufstelle für Lehramtsstudierende an Universitäten einzurichten.
Das Zentrum für LehrerInnenbildung an der Universität zu Köln hat zum einen ein sehr großes Beratungszentrum. Da arbeite ich ja zum Beispiel als festangestellte Mitarbeiterin. Wir haben aber mittlerweile auch 15 studentische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die da in der Peer-Beratung Fragen zum Lehramtsstudium beantworten können.
Hier geht es in erster Linie darum fachübergreifende Fragen zu beantworten oder bei fachübergreifenden Anliegen weiter zu helfen.
Dann haben wir ein sehr großes Praxisphasen-Team. Da wird meine Kollegin Svenja Jaster ja später noch was zu erzählen. Im Praxisphasen-Team werden die Praxisphasen im Lehramtsstudium, die obligatorischen Praxisphasen koordiniert und die Studierenden werden durch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dort in der Organisation und Durchführung ihrer Praxisphasen begleitet. Und wir haben ein Prüfungsamt, das gemeinsame Prüfungsamt für Lehramtsstudiengänge. Hier auch am ZfL. Das heißt auch mit Prüfungsrechtlichen Angelegenheiten können Studierende hier hinkommen. Da gibt es zum einen Sprechstunden, unter anderem bei der Leitung des Prüfungsamtes aber bei uns im Beratungszentrum haben wir auch direkt immer zwei Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen aus dem Prüfungsamt sitzen, die Studierende auch beraten können bei Prüfungsamts-Angelegenheiten. Und aller spätestens, wenn Studierende zum Beispiel ihre Bachelorarbeit anmelden möchten, würden sie ohnehin hier mit dem Prüfungsamt auch in Kontakt kommen. Genau. Das ist so der grobe Überblick des ZfL an der Universität zu Köln.

06:14 Bence Lukács:
Gut. Jetzt hast du ja schon ein paar interessante Stichwörter erwähnt, nämlich dass es sehr viele Studierende hier gibt, und dass sehr viele Fakultäten beteiligt sind. Könnt ihr vielleicht einen kurzen Überblick geben über den Aufbau des Lehramtsstudiums. Du hattest gesagt Bachelor und Master und man kann verschiedene Kombinationen studieren. Wie ist es aufgebaut?

Charlotte Bickhove:
Ja. Wir haben an der Universität zu Köln, wie bereits erwähnt, das Bachelor-, Mastersystem eingeführt. Mit dem Master bekommt man auch erst die Zugangsberechtigung für das Referendariat. Der Bachelor ist dabei mit 6 Semestern Regelstudienzeit angesetzt und der Master mit vier Semestern Regelstudienzeit.
Wir haben außerdem 5 verschiedene Lehrämter an der Universität zu Köln: Das Lehramt an Grundschulen, das Lehramt an Haupt-, Real- Sekundar- und Gesamtschulen, das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen, das Lehramt an Berufskollegs und das Lehramt für sonderpädagogische Förderung.
Ja. Jedes Lehramt hat noch so ein paar Feinheiten aber da können wir ja vielleicht später noch einmal drüber sprechen. Grundsätzlich ist es im Lehramt strukturell gleich aufgebaut. Alle haben ähnliche, also gleiche Praxisphasen. Im Bachelor ist das einmal das Eignungs- und Orientierungspraktikum und das sogenannte Berufsfeldpraktikum und im Master das Praxissemester. Außerdem müssen alle Lehramtsstudierenden die Bildungswissenschaften studieren und im Master kommt das Modul Deutsch als Zweitsprache dazu. Man schließt den Bachelor und den Master jeweils mit einer Abschlussarbeit ab, also einer Bachelor- oder Masterarbeit und kann dann nach dem Master in das Referendariat starten.

08:08 Bence Lukács:
Gut. Das mit den Praxisphasen habt ihr jetzt beide schon erwähnt. Wie kann man sich das vorstellen? Was sind die Praxisphasen? Oder was machen die Studierenden in den Praxisphasen?

Charlotte Bickhove:
Im Eignungs- und Orientierungspraktikum sind 5 Wochen Praktikum an der Schulform vorgesehen, die man studiert. Also wenn man Gymnasiallehramt studiert, dann macht man ein Praktikum am Gymnasium in der Regel. Das wird begleitet mit einer universitären Vor- und Begleit- und Nachbearbeitungsphase, in Form eines Seminars. Das ist die erste Praxisphase im Bachelor, angesetzt für das erste Studienjahr ungefähr. Dann hat man in zweiten Studienjahr das Berufsfeldpraktikum. Da ist es vorge-… also es muss ein außerschulisches Praktikum sein. Es geht dabei so ein bisschen darum… ja, über den Tellerrand hinaus zu gucken und in der Regel wird das im pädagogischen oder sozialen Bereich absolviert. Da gibt es auch wieder eine universitäre Vor- und Begleitung, in Form eines Seminars.
Und im Master hat man dann das Praxissemester. Das wird… also der Platz an der Schule wird zugeteilt, über das ZfL über so ein Verteilsystem. Und da ist es dann… also man hat auch wieder ein Semester Vorbereitungskurse und dann startet man ins Praxissemester. Das sind 5 Monate dann an einer Schulform und man kann es sich ungefähr vorstellen wie eine Art vorgezogenes Referendariat, in dem die Studierende eben Zeit haben sich ein bisschen auszuprobieren, noch nicht so bewertet werden wie im Referendariat und ja, hat man auch Unterrichtsbesuche und etc.

09:54 Bence Lukács:
Super. Wie funktioniert die Dokumentation in den Praxisphasen? Weil das E-Portfolio ist ja auch so ein Stichwort, was bei euch ganz wichtig ist… Svenja wenn du da vielleicht ein bisschen drüber erzählen könntest, wie das zusammenhängt mit den Praxisphasen.

Svenja Jaster:
Ja, die Studierenden führen in allen Praxisphasen ein verpflichtendes Portfolio. Bei uns wird das in ILIAS geführt. Das ist die Online-Plattform, die Lern-Plattform an der Universität zu Köln. Auf die haben alle Studierende und Dozierende Zugriff und das dient der, wie du eben schon sagtest, kontinuierlichen Dokumentation der Erfahrung, die sie so in den Praxisphasen sammeln, aber auch darüber hinaus der Reflexion. Das sind… kann man sich so vorstellen, dass es immer wieder Aufgaben gibt, Impulsfragen etc., die dazu hinleiten sollen die Erfahrungen, die man macht oder auch die Vorstellungen, mit denen man in Schule geht oder dann auch im BFP in außerschulische Bereiche guckt, mal rückblickend zu betrachten, vielleicht auch nochmal in eine andere Praxisphase zurück zu schauen, sich vorzustellen, was möchte ich mir eigentlich für mein Praxissemester vornehmen und so weiter. Und wird auch tatsächlich bis in den Vorbereitungsdienst geführt. Das ist die Idee und wir sind auch gerade daran da dran weiterzuarbeiten.

11:18 Bence Lukács:
Gut. Wie kann man sich das vorstellen, dass es ein E-Portfolio ist? Du hast gesagt, das ist auf Ilias. Hat da jeder Studierende sein eigenes oder gibt es da irgendwie Gruppen oder wird das geteilt? Wie kann man sich das vorstellen, die Verwendung?

Svenja Jaster:
Also grundsätzlich legt jeder Studierende eigene Portfolios an. Pro Praxisphase ist das dann ein Portfolio in Ilias. Und es ist theoretisch möglich das freizugeben für Personen für die man es freischalten möchte oder auch sollte. Denn vor allen Dingen in den Bachelorphasen ist auch die Arbeit mit dem Portfolio noch stärker begleitet. Im EOP schalten die Studierenden das für ihren Dozenten oder ihre Dozentin frei. Und das ist auch immer wieder Grundlage für Gespräche, für Beratungsgespräche, das Nachgespräch nach dem EOP und so weiter. Es ist theoretisch auch möglich das für Lerngruppen freizugeben. Das wird auch gemacht in einigen Seminaren. Und von daher ist das so ein Vorteil, den es gibt über dieses, ja, elektronische Portfolio, dass eben diese Freischaltung recht unkompliziert möglich ist und es hat auch noch weitere Vorteile. Zum einen können die Studierenden natürlich von überall darauf zugreifen. Man schleppt nicht irgendeinen Ordner immer mit sich rum, sondern kann das von zuhause aus machen, kann das auch machen, wenn man z.B. ein BFP im Ausland macht, ist das problemlos möglich. Und sie sind auch nicht an, ja, Abgabefristen in dem Sinne gebunden, dass sie zu irgendwelchen Stellen laufen, Briefkästen suchen etc., sondern von Zuhause aus einfach ganz bequem ein paar Häkchen setzen und dann ist es freigeschaltet und einsehbar.

13:04 Bence Lukács:
Wie hat sich die E-Portfolio-Verwendung entwickelt, in den letzten Jahren?

Svenja Jaster:
Angefangen… Also wie gesagt, sind ja 2011 gestartet mit der Bachelor-, Masterumstellung und seitdem gibt es eigentlich auch diese Vorgabe, dass ein Portfolio geführt wird. Angefangen hat das damit, dass es tatsächlich wie eine Art Sammelmappe nur dann eben digital war, bei der oder auf die Studierende ihre Dokumente hochladen konnten. Dann hat es sich weiterentwickelt zu, wie ich eben schon erwähnt habe, stärker auch Impulsfragen, Reflexionsanregungen zu geben und im Moment sind wir dabei es sogar noch weiter zu entwickeln, um tatsächlich dieser Vielfältigkeit, die ja auch schon eben angesprochen wurde, wir haben viele verschiedene Lehrämter, sehr, sehr viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten, der eher gerecht werden zu können.

13:55 Bence Lukács:
(zustimmend/ zur Kenntnis nehmend) Mhmm. Und habt ihr irgendwie schon Feedback von den Studierenden bekommen, wie sie damit umgehen können oder wie einfach die Erfahrungen damit sind, dass man jetzt quasi ein elektronisches Portfolio hat, beziehungsweise dass man das über mehrere Semester hin verwendet?

Svenja Jaster:
Die Art und Weise wie das Portfolio genutzt wird ist auch noch relativ unterschiedlich. Wir wissen, dass es stark darauf ankommt wie die Arbeit auch begleitet wird in den Phasen. Vor allen Dingen in den Bachelor-Phasen am Anfang ist das schon noch nötig, dass diese Portfolio-Arbeit angeleitet wird. Denn es ist zum Beispiel auch unbenotet. Das ist für viele Studierende, ja, die gerade aus der Schule kommen, wo es eigentlich immer darum geht oder auch im Studium gute Noten einfach zu bekommen und da hinterher zu sein und das als Rückmeldemöglichkeit ja auch zu sehen, sich ein bisschen umstellen müssen. Denn unser Portfolio ist darauf ausgelegt, dass die Entwicklung abgebildet wird. Und das ist schon ein großer Unterschied und gleichzeitig bekommen wir viele Rückmeldungen, dass wenn dann über die Erfahrung, die die Studierenden im Portfolio berichtet wird, wenn die Reflexionsgrundlage sind, wenn die mit jemandem besprochen werden können, der oder die viel Erfahrung auch in Schule hat oder mit Lehre, dass das sehr gut angenommen wird. Also die Nachgespräche zum Beispiel werden meist als sehr sinnvoll empfunden, auch dass man die Möglichkeit hat über die Erfahrungen zu sprechen. Und einige Studierende, die dann auch in ihrem Praxissemester merken, ja es macht mal Sinn zurück zu blicken, die gibt es auch. Aber auch da sind wir noch weiter dran, dass die Studierenden das führen.

15:39 Bence Lukács:
(zustimmend/ zur Kenntnis nehmend) Mhmm. Vielleicht abschließend, gehen wir nochmal direkt in die Praxis und Charlotte, vielleicht kannst du uns einen kurzen Überblick geben wie es bei dir gerade aussieht, in welchen Phasen du jetzt unterwegs bist.

Charlotte Bickhove:
Ja. Also ich studiere Sonderpädagogik und da ist es ja auch so, dass wir das Eignungspraktikum machen müssen und das Berufsfeldpraktikum. Ich bin jetzt in den Endzügen meines Bachelors. Also der Master steht noch an. Das Eignungs- und Orientierungspraktikum habe ich bereits gemacht. Nur so ganz kurz, Lehramt Sonderpädagogik, man studiert zwei Förderschwerpunkte. Bei dem Ersten kann man wählen aus dem Förderschwerpunkt Lernen oder dem Förderschwerpunkt emotionale, soziale Entwicklung. Und dann beim zweiten Förderschwerpunkt hat man auch verschiedene Möglichkeiten, welche Förderschwerpunkte man studieren möchte. Das ist jetzt relevant für das Eignungspraktikum, deswegen erwähne ich es kurz. Im Sonderpädagogischen Lehramt muss man dann… ja an der Schulform ein Praktikum machen, die man studiert. Ich habe den Förderschwerpunkt Lernen unter anderem und deswegen habe ich mein Praktikum dann an einer Förderschule Lernen gemacht, auch hier im Raum Köln. War sehr interessant tatsächlich. War hauptsächlich in der 10. Klasse Förderschule eingesetzt. Doch, war super spannend. Also so das so mal dann zu sehen und sich so ein bisschen auszuprobieren. Ich durfte dann auch eine Unterrichtsstunde abhalten. Wurde auch ganz cool angenommen. Das hat dann auch Spaß gemacht auf jeden Fall. Und man hat ja vorher manchmal dann nicht so Berührungspunkte damit gehabt und deswegen war das… ja, tatsächlich echt richtig cool, sich damit dann einmal auseinander zu setzen. Ja und das Berufsfeldpraktikum habe ich auch schon absolviert.

17:32 Bence Lukács:
(zustimmend/ zur Kenntnis nehmend) Mhmm. Und… ich würde sagen wir kommen noch einmal zum E-Portfolio zurück, da wir dich haben und dich befragen können zu deiner Erfahrung mit dem E-Portfolio. Wie kommst du damit zurecht, dass das jetzt alles online ist, dass du deine Artefakte, weiß nicht, irgendwo auf einer Online-Plattform sammeln kannst, dass ihr euch da vielleicht irgendwo austauschen könnt mit den Studierenden? Wie kommst du damit zurecht oder wie gefällt dir das?

Charlotte Bickhove:
Also ich finde das tatsächlich ganz gut. In meinem Eignungspraktikum musste ich das noch nicht hochladen in meinem Seminar. Ich habe das in Word geschrieben und dann meinem Dozenten geschickt per Mail. Und tatsächlich hatte man… ja musste ich es jetzt tatsächlich… musste ich es dann nochmal suchen und dann nachträglich hochladen, weil man ja dann irgendwie einen neuen Laptop hatte. Deswegen, ich finde es eigentlich ein super System. Es ist sehr leicht das irgendwie hochzuladen. Das ist jetzt nicht besonders schwer und man hat es halt immer so gesammelt. Und Ich muss auch sagen, mir gefällt diese Reflexion auf jeden Fall gut und das, was Svenja erwähnt hat, das ist schon eine Umstellung aus dem Bereich Schule. Das kennt man so ja nicht, dass man sich dann selbst und seine Rolle so reflektiert aber gerade… ich glaube als Lehrer und wenn man als Schüler dann zum Lehrer wird, so sich über diese Rolle in dem Sinne bewusst zu werden, ist auf jeden Fall eine gute Sache.

18:49 Bence Lukács:
(zustimmend/ zur Kenntnis nehmend) Mhmm. Und gibt es da auch irgendeinen Austausch oder eine Kommunikation mit den Studierenden über ILIAS und das E-Portfolio?

Charlotte Bickhove:
In meinem Fall, wie gesagt im Eignungs- und Orientierungspraktikum musste ich das noch nicht hochladen. Deswegen haben wir über ILIAS selbst da nicht kommuniziert, aber theoretisch ist das möglich. Man kriegt das ja auch von KommilitonInnen mit. Die machen das teilweise schon, auch im Rahmen des Seminars, dass sie dann sich gegenseitig da helfen und unterstützen. Das haben wir auch gemacht im Seminar, dann halt nicht online, sondern im Rahmen des Seminars aber man kriegt das auf jeden Fall von Studierenden mit, dass sie das nutzen, ja.

19:25 Bence Lukács:
(zustimmend/ zur Kenntnis nehmend) Mhmm, ja. Super. Bevor wir uns verabschieden, welche Möglichkeiten gibt es weitere Informationen zu euch zu bekommen?
Kann man das irgendwo online nachlesen?

Daniela Maas:
Natürlich kann man das online nachlesen. Man darf natürlich auch immer sehr gerne zu uns ins ZfL kommen. Die Öffnungszeiten und die Adresse und alle Kontaktdaten findet man auf unserer Homepage unter www.zfl.uni-koeln.de. Da gibt es grundsätzlich alle Informationen zum Lehramtsstudium an der Universität zu Köln. Also man kann dort wirklich sehr gut und übersichtlich alle Kombinationsmöglichkeiten in den verschiedenen Lehrämtern nachsehen. Es gibt alle Informationen zu den Praxisphasen dort, wie die aufgebaut sind, wie die begleitet sind, wann im Studium die eigentlich durchzuführen sind. Wir haben einen großen Teil Veranstaltungen auch, der auf der Website immer aktualisiert wird und so verschiedene Projekte, gerade im Berufsfeld Praktikum sind dort veröffentlich, Informationen zum Portfolio gibt es dort. Also die ist sehr, sehr komplex die Website. Aber grundsätzlich stehen wir natürlich auch immer gerne zu unseren Öffnungszeiten telefonisch, per E-Mail oder auch persönlich hier zur Verfügung und informieren Studierende, Studieninteressierte immer sehr gerne.

20:47 Bence Lukács:
Super. Dann vielen Dank, dass ihr euch Zeit genommen habt für uns.

Team ZfL (?):
Gerne. Dankeschön. Danke.