Transkript der Podcast-Episode 03: Vorstellung und Reflexion Team Köln

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[0:08 – Matthias Andrasch]   Herzlich Willkommen beim Bildungsshaker, ich sitze hier wieder mit Bence diesmal sitzen wir an der Universität zu Köln, gestern waren wir tatsächlich noch an der TU Kaiserslautern, aber heute melden wir uns mit unserem Podcast direkt aus einer Massenuniversität. Derzeit sind in Köln laut offiziellen Zahlen 49.387 Studentinnen und
Studenten eingeschrieben und gestern waren wir an der TU Kaiserslautern, was eher eine Pendler-Universität ist wenn man es so umschreiben möchte, aber heute wollen wir halt vor einmal über unser Team und unser Vorhaben hier am Standort Universität zu Köln reden.
Deswegen wollten wir erst mal mit einer kleinen Vorstellungsrunde starten weil die Hörerinnen und Hörer die uns jetzt zuhören, Hallo und herzlich Willkommen,
ihr kennt uns ja noch gar nicht, deswegen würde ich jetzt erstmal Bence das Wort ausführlich geben und erst mal sagen: Bence, was hast Du denn vorher gemacht und wie bist du denn jetzt eigentlich hier in Köln gelandet?
[1:08 – Bence Lukacs]  Hallo, herzlich Willkommen auch von meiner Seite im Bildungsshaker-Podcast.
Ihr habt uns ja gestern, also in der letzten Folge nur, eigentlich sehr kurz gehört da haben wir Constanze mehr zu Wort kommen lassen da es ja eigentlich um ihre Eröffnung ging,
und jetzt sind wir dran mit unserer Kurzvorstellung. Ja zu meiner Vergangenheit sozusagen also ich bin, wie man das ja vielleicht hören kann, aus Österreich also ich bin in Wien aufgewachsen, habe auch dort mein Lehramtsstudium abgeschlossen für Englisch und Geschichte an der NMS Lehramt Lehramtsausbildung sprich Neue Mittelschule. Habe während der Zeit, also während der Ausbildung eigentlich schon, begonnen in Forschungsprojekten zu arbeiten, im Besonderen an einem E-Portfolio Forschungsprojekt direkt an unserer Hochschule wo wir eigentlich schon in der Lehrerausbildung irgendwie drin waren weil wir mit (Mahara?) begonnen haben zu arbeiten.
Sowohl in dieser NMS Ausbildung als auch in der Volksschulausbildung, wo Studierende über Jahre hin ihr ihr Papier-Portfolio, was sie bis zu dem Zeitpunkt hatten, einfach übertragen haben in ein Online-Portfolio. Und ja, das haben wir halt bevor (Stivy?)-Studierende damit zurechtkommen und wie sie, wie sie ja sag ich einmal reflektieren in einem online Umfeld.
Danach habe ich auch einen Master begonnen an der Fernuniversität Hagen zum Thema Bildung und Medien. Habe jetzt aktuell in einen anderen Master an der Universität Groningen in den Niederlanden abgeschlossen zu `Applied Linguistics´, und bin somit eigentlich von Anfang an immer in dieser, in dieser Sparte e-Learning und Sprachunterricht unterwegs gewesen und bin jetzt so an die Universität zu Köln gekommen durch dieses OER-Labs Projekt. Und ja ich denke ich versuche meine Erfahrungen zwischen Schule und Hochschule mitzubringen da ich einerseits eben während dem Studium schon mit dem Forschungsprojekt war in der Lehrerausbildung danach war ich tatsächlich mehr in Schulen unterwegs weil ich in meinem Austauschjahr in Schweden ein wenig unterrichtet habe, dann habe ich in einem Projekt in Wien noch unterrichtet und aktuell habe ich an der PH Wien im Kids also im `Klassenzimmer der Zukunft´-Projekt mitgearbeitet wo ich auch viel mit Lehrern und Schulentwicklung zu tun hatte. Und ja von dem her versuche ich möglichst breit aufgestellt zu sein und freue mich mich hier dabei zu sein.
[4:09 – Matthias Andrasch]  Ähm ich glaube mit der breiten Perspektive, das gelingt dir ganz gut bis jetzt, wenn wir jetzt mal zu meiner Vorstellung kommen: Hallo erstmal in die Runde mein Name (ist) Matthias Andrasch.
Bence bringt ja eher so die breite Perspektive rein, eLearning ist vielleicht eine ganz gute Überleitung, das ist ganz spannend weil ich habe im Bachelor Medienbildung visuelle Kultur und Kommunikation studiert. Das ist ein kleiner Studiengang in der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Professor Marotzki der deinen Studiengang halt mit gegründet hat und da auch eine wichtige Schrift `Medienbildung eine Einführung´ geschrieben hat, der mochte das Wort eLearning immer überhaupt nicht.
Also das war ganz spannend immer in den Seminaren weil für ihn war das halt so ein verkürzter Begriff und für ihn ging es immer um mehr, und ich und einige andere Studierende hatten aber auch immer so sehr viel Lust auf so E-Learning Formate wie eben Portfolios und so und man musste das dann halt immer so ein bisschen umschreiben und da den Communitygedanken mit rein packen, was ich jetzt rückblickend gar nicht so schlimm finde weil man glaube ich auch oft vielleicht tatsächlich auf so einen verkürzen E-Learning Begriff trifft. Das wird wahrscheinlich auch noch so Teil unserer späteren Gespräche sein in den Podcasts, so dass man halt das nicht nur auf (das) was man da jetzt gerade am Computer zusammen klickt, sondern auch eben (auf) soziale Aspekte, Communitys oder Gemeinschaftsaspekte bezieht.
Aber dieser Studiengang hat mich da halt sehr vorgeprägt, sagen wir mal das war so ein bisschen mein Hergang weil dort auch gar nicht mehr unterschieden wurde, also das ist alles ein bisschen bildungstheoretisch verankert, aber da wurde gar nicht mehr so unterschieden zwischen was es jetzt virtuell und was ist real weil da wurde gesagt alle Lern- und Bildungsprozesse spielen sich halt in gewisser Form medial ab und wenn man mit dem Hintergedanken an die anderen Sachen ran geht dann macht man diese üblichen Trennung gar nicht mehr.
Allerdings war es halt ein kleiner Studiengang in Magdeburg und wir hatten jetzt auch mehr mit den medienaffinLeuten zu tun würde ich sagen, was mich dann auch dazu bewogen hat nach Köln zu wechseln für den Master, und habe mich dann ein bisschen auf fremdes Terrain begeben, der Studiengang hieß dann Pädagogik und Management in der sozialen Arbeit.
Hintergrund ist, dass da das Institut für Medienpädagogik und Medienforschung der TH Köln sehr gut aufgestellt ist und den Studiengang auch quasi mit bewirtschaftet hat sozusagen und auch mit initiiert hat aber da war ich dann auf einmal der eine medienaffine Pädagoge zwischen den anderen Studierenden die aufgeschlossen waren, aber sage ich jetzt mal nicht sofort euphorisch auf mediale Themen, Medienpädagogik, Medienbildung reagiert haben wenn ich es jetzt mal so umschreiben will.
[6:50 – Bence Lukacs]  Das heißt du hast trotzdem eine breite Vergangenheit weil du ja in diesem Umfeld unterwegs warst.
[6:56 – Matthias Andrasch]  Genau, ich habe versucht meinen Blick zu weiten sagen es wir mal so, es war auch immer sehr spannend weil natürlich die Vorträge in Magdeburg Medienbildungs-Bachelor liefen halt ganz anders weil manche Begriffe brauchte man da halt nicht erklären,
während man hier in einigen Medien-Seminaren dann halt schon erstmal noch ein bisschen das für die breite Masse sage ich jetzt mal erklären muss, was ich gar nicht so schlimm fand weil man ja auch, es gibt ja diese unsägliche Filterblasen-Diskussionen, aber soweit würde ich gar nicht gehen so dass auch die Medienbildung Studierenden da in Magdeburg in der Filterblase sind, sondern das man schon glaube ich immer nicht auch die Leute vergessen sollte die jetzt nicht so eng mit den ganzen medialen Themen verknüpft sind so und das versuchen wir wahrscheinlich auch im OER-Labs Projekt da eine breite Brücke zu bauen sodass möglichst viele mit uns reden können und nicht danach rausgehen und sagen was haben die zwei uns da eigentlich die ganze Zeit erzählt.
Vielleicht noch ganz kurz zu meinem Hintergrund, ich wurde dann an der TH Köln erstmal wissenschaftlicher Mitarbeiter habe da so ein Jugendförderprogramm, `Think Big´ nennt sich das, kurz in der Auftragsforschung geforscht, habe da mit der Professoren Friederike Siller ein paar spannende Sachen gemacht, und ganz früher war ich mal kleiner Auszubildender in Berlin und habe da eine Fachinformatiker Ausbildung gemacht also umgangssprachlich würde man einfach sagen ich habe so Webseitenprogrammierung gemacht, was auch ganz spannend war aber wenig pädagogische Bezugspunkte hatte würde ich jetzt mal sagen.
Zum Thema OER, zu dem wir gleich ein bisschen kommen werden, bin ich dann tatsächlich über ein Praktikum gekommen im Bachelor als ich bei der Agentur Jöran und Konsorten in Hamburg einen Praktikumsplatz ergattern konnte sozusagen. Und da fing das dann alles so langsam an für mich mit OER in Deutschland und deswegen bin ich da schon in der Debatte ein bisschen länger drin aber es ist jetzt tatsächlich mein erstes Projekt wo ich so hauptamtlich drin arbeite.
Also sagen wir es so ich komme dann eher mit der praktischen OER-Perspektive glaube ich ins Projekt habe aber zum Lehramtsstudium wenig Bezug bis jetzt und deswegen bin ich sehr froh dass du da auch noch mit im Projekt bist und da noch viel beisteuern kannst weil wir oft ja auch Diskussionen schon hatten über Unterrichtsgestaltung und wie eigentlich Lehrerinnen und Lehrer da vielleicht ran gehen und wie jetzt, sagen wir mal, eher Pädagogen Schrägstrich Erziehungswissenschaftler Schrägstrich alle anderen Akteure wie ich dann halt da eher so rangehen.
[9:28 – Bence Lukacs] Ja das Spannende ist ja wirklich an der Vergangenheit, dass ich mit OER im klassischen Sinne eigentlich bisher nicht wirklich zu tun hatte. Also wie du das jetzt eh gesagt hast, ich komm halt aus dieser, sag ich mal, mehr oder weniger klassischen Lehramtsausbildung und halt schon ein bisschen Hochschulentwicklung, Schulentwicklung,
aber auch explizit OER war für mich irgendwie auch nie so einem Thema muss ich ganz ehrlich sagen. Aber auch an der Ausschreibung für diese Stelle, hat mich jetzt gar nicht so der Punkt OER überzeugt sondern einfach der, ja irgendwie so diese, doch diese Breitenwirkung weil halt, wie es im Antrag ja auch drin steht, dass wir halt Multi-Stakeholder Dialoge führen wollen und dass wir da mehrere Akteure gewinnen wollen, jetzt nicht NUR Lehramtsstudierende, sondern alle die in der Medienpraxis unterwegs sind und das war halt für mich so spannend, dass man da wirklich viele relevante Persönlichkeiten und Institute erwischt. Also ich muss sagen irgendwie war dieses OER so als Material gar nicht so die Motivation, sondern einfach alles drum herum und ich glaube da werden wir auch noch sicher im Podcast zu dieser Diskussion kommen ob wir tatsächlich mit OER voran preschen wollen oder ob wir sagen wir schauen uns die Praxis an oder diskutieren über Bildung an sich oder offene Bildung. Also es ist eigentlich ganz interessant wie unsere (…) ja wie wir uns da ergänzen und kombinieren in dem Projekt.
[10:58 – Matthias Andrasch]  Ja und vor allem auch weil es ist ja auch eher eine deutsche Debatte, wird zumindest öfter mal geäußert, ich habe das jetzt noch nicht (…) ich kann das jetzt nicht belegen oder so, dass halt in Deutschland eher die Materialdebatte derzeit eine starke Rolle spielt, auch wenn sich alle so schon irgendwie am Rande mit offenen Praktiken beschäftigen,
aber auch nicht, und deswegen haben wir auf jeden Fall auch noch eine Episode geplant `Unsere breitere Sicht auf OER´, weil es im Team glaube ich auch gerade noch ganz spannend ist, auch wie WIR die unterschiedlichen Perspektiven zusammenbringen.
Du hattest gerade schon mal angesprochen unsere Bausteine die wir ja ein Projekt haben,
das ist ja zum Einen nennen wir das manchmal umgangssprachlich die runden Tische,
oder halt auch ein bisschen offizieller die Multi-Stakeholder Dialoge. Das ist einmal ein großer Baustein bei uns im Projekt und dann sind es natürlich die Labs also die Labore, wo wir vielleicht später noch mal kurz dazu kommen werden.
Ich würde jetzt mal vorschlagen, da wir das schon eine Veröffentlichung geschafft haben, und zwar im Synergie Fachmagazin haben wir einen Artikel verfasst `Von Lizenzfragen zum Remix Prinzip: Wie OER-Labs zu Türöffnern für Medienbildung werden´. Den Artikel muss ich sagen, der stand ziemlich am Anfang unseres ganzen Projektes weswegen es dann auf einmal ganz schön schnell gehen musste du mit der Deadline, aber wir haben es trotzdem geschafft, nur leider war Bence noch gar nicht an Bord.
(gemeinsames Lachen)
[12:31 – Bence Lukacs]  Also es ging dann doch etwas zu schnell.
[12:35 – Matthias Andrasch]  Genau, und du musstest dann ja mit dem mit dem Artikel letztendlich Leben sozusagen. Was wir in dem Artikel versucht haben, der ist übrigens beim Synergie Fachmagazinen online verfügbar, wir selber haben unseren eigenen Text unter einer Creative Commons Zero CC0-Lizenz gestellt, kann da in verschiedenen Formaten abgerufen werden, ich habe den auch noch mal bei (Guit-Hub?) als HTML-Datei erstmal bereitgestellt, es gab noch eine Frage ob ich das auch als Markdown-Datei machen kann, werde ich noch nachholen, aber vielleicht jetzt für die Hörerinnen und Hörer wollten wir ein bisschen über den Artikel reden.
Was wir da so rein geschrieben haben und falls es da Rückfragen oder so gibt,
liebe Hörerinnen und Hörer immer gerne uns schreiben uns auf vielfältige Weise kontaktieren und wir werden das dann in den nächsten Episoden gerne aufnehmen weil wir natürlich auch da auf das Feedback sehr gespannt sind.
Wir hatten jetzt im Artikel mit diesem Türöffner Begriff ein bisschen experimentiert. Wir waren im Team kurzzeitig tatsächlich nicht ganz so sicher ob wir die Metaphern ein bisschen überstrapazieren (lachen) weil so auf einmal alles ein Türöffner war, aber grundsätzlich vielleicht, so die Idee dahinter war halt zum Beispiel einmal das, ja, Open Educational Resources, also OER, selbst wenn man nur auf die Material-Ebene guckt, auch schon mal ein sehr starker Türöffner sind, weil natürlich, wenn man das Bild so ein bisschen überträgt auch mit all den Medienrechtlichen Fragen bezüglich Urheberrecht, Nutzung, Persönlichkeitsrechte, das dann natürlich, wenn die Tür zum Unterricht geschlossen ist und man dann nichts nach draußen bringt, dann hat man da erstmal nicht viel zu befürchten.
Und das verändernde Element für mich, auch was wir dann in dem Artikel so zusammengeschrieben haben ist ja natürlich, wenn jetzt ein Lehrender oder eine Lehrende entscheidet so: Ich möchte jetzt mal mein Material oder auch eben mein Unterrichtsgeschehen, meine Prozesse offenlegen, und das im Internet veröffentlicht, dann haben wir natürlich erstmal so einen rechtlichen Türöffner wo es ganz viele Fallstricke gibt. Sei es Abmahnungen, sei es nicht korrekte Angabe von Quellen, bzw. kann es ja auch sein, dass sich eine Lehrkraft überhaupt nicht bewusst ist was da eigentlich für Vorgaben gelten und einfach mal Sachen ins Internet stellt oder auf die Schul-Homepage und dann vielleicht erstmal mit den ersten Sachen konfrontiert ist. 
Das war für uns so ein bisschen der Türöffner zu der Medienrechtsgeschichte.
Aber natürlich gibt es da auch noch andere Türöffner weil OER natürlich dann auch wenn dieser Prozess des `wir teilen erstmal etwas´, mit einer unbestimmten Gruppe, online, also sozusagen `Web-öffentlich´, dann hat man natürlich einen Türöffner der dann auf einmal Kollaboration ermöglicht die ja vorher in der Form gar nicht so möglich waren oder halt eher intern oder geschlossen funktioniert haben. Und deswegen haben wir sozusagen OER erstmal als Türöffner gesehen den wir dann auch in den angesprochenen Multi-Stakeholder Dialogen nutzen wollen, weil da soll es dann eben darum gehen die schwierigen Fragen des öffentlichen Umgangs mit Bildungsressourcen zu thematisieren. Also das auch Strategien debattiert oder geschaffen werden können wie denn eigentlich eine Organisation jetzt mit dem Thema umgeht, so sei es jetzt OER-Materialien oder halt schon die offenen Handlungspraktiken.
Wir haben jetzt im Artikel da mehrere Facetten erstmal aufgeführt.
Und, das bezieht sich jetzt erstmal auf Medienbildung an der Hochschule, was OER potenziell miteinander verbinden kann. Das war einmal die didaktische Nutzung und Gestaltung von Medieninhalten, das ist ja auch erstmal so die Ebene der ganz klassischen Medienproduktion, die aber natürlich bei OER auch eine Herausforderung ist. Das hatten wir auch bei der LAB-Eröffnung so ein bisschen thematisiert, dass halt ohne Kompetenzen oder Fähigkeiten in der Medienproduktion wird es halt natürlich auch schwierig OER-Material zu erstellen was dann ästhetischen oder anderen Kriterien halt entspricht.
Das war so eine Facette die ist glaube ich relativ, weiß nicht, ja da kommt man relativ schnell drauf, die zweite, die medienrechtlichen Fragestellungen, die hatten wir auch gerade und drittens ging es dann halt vor allem um Kooperation und Vernetzung in der Hochschule und auch bei der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern.
Und das ist so ein bisschen die spannende Sache, da wir uns ja in der Massenuniversität befinden ist es jetzt natürlich für so einen Multi-Stakeholder Dialog ganz spannend da erstmal zu reflektieren wen holt man denn da rein der jetzt noch gar nicht mit dem Begriff was zu tun hatte.
Man darf sich jetzt Multi-Stakeholder Dialog tatsächlich nicht so vorstellen, dass wir jetzt sagen: So, es gibt jetzt hier eine Medieneinrichtung, es gibt jetzt hier eine Einrichtung/Institut/Fakultät die für die Lehramtsausbildung zuständig ist, dann haben wir halt noch vielleicht die Verwaltung, dann haben wir noch hochschuldidaktische Akteure, die holen jetzt alle einen Tisch, dann sagen wir das Thema ist OER und sagen `Los geht’s bastelt mal eine eine Strategie´.
So, dass als Abgrenzung, weil der Multi-Stakeholder Dialog dann schon versucht das alles zielgerichteter und strategischer aufzubauen. Und woran ich zum Beispiel auch gerade arbeite, auch mit Bence, ist zum Beispiel, dass man so eine Stakeholder-Matrix aufbaut, das können wir dann auch mal als Vorlage veröffentlichen, wo man eigentlich mal aufschreibt welche Funktionen haben denn die jeweiligen Einrichtung oder Akteure,
wie sind die jetzt an der Universität zu Köln positioniert, was haben die vielleicht aus unserer Sicht für Ziele sozusagen und natürlich stellt sich dann auch immer eine Frage die sehr schwer zu bestimmen ist, welche Bedeutung, welchen Einfluss, welche Wirkmacht haben die sozusagen.
Und um uns dem ganzen Prozess anzunähern, weil da gibt es auch schöne Vorlagen die dann gleich die diversen Akteure tatsächlich in so verschieden großen bubbles darstellen sozusagen als Diagramm, um uns dem zu nähren hatten wir jetzt die Idee da den Podcast tatsächlich als Methode einzusetzen.
[18:57 – Bence Lukacs]  Also ich glaube, was man auch so dazu sagen kann ist ja, dass wir diese Türöffner-Metapher durchaus strapazieren können und das versuchen können auf alles irgendwie anzubringen und ich glaube auch bei diesen Stakeholder-Dialogen ist unser Ziel jetzt nicht, den Stakeholdern dann die Tür zu zeigen, ihnen die Tür aufzumachen und sie dann durch diese Tür durch zu stoßen, sondern die Idee ist eigentlich für uns wirklich so, dass wir sie vielleicht in diesen Gang bringen wollen wo am Ende diese Tür steht. Das heißt idealerweise leiten wir das Gesamte einfach nur, ja, gemeinsam auf den Weg, wo dann die Stakeholder letztendlich selber diese Tür finden, die Tür öffnen und dann selber durchgehen. Wie du jetzt eh gesagt hast Matthias, es war für uns eben auch die Überlegung wie wir tatsächlich alle Akteure und Akteurinnen irgendwie abholen können, bzw. wie wir überhaupt in dieses Thema hinein kommen weil, es ist natürlich so die Frage ob wir direkt mit OER reingehen wollen und halt uns mit jedem treffen und sagen: `Ja es gibt OER, was kann man damit anfangen oder was wollt ihr damit machen?´. Und von dem her ist halt der Podcast auch so eine Idee, dass wir das irgendwie gemeinsam entwickeln oder gemeinsam erforschen und gemeinsam zuerst über Bildung reflektieren und diskutieren und argumentieren und wir dann früher oder später einfach auf dieses Ziel kommen mit, naja, offene Bildung, offene Materialien, offene Praktiken, offene Methoden. Also es ist tatsächlich für uns irgendwie Mittel zum Zweck jetzt diesen Podcast zu machen, einerseits für diese Stakeholder-Dialoge, andererseits, nachdem wir ja in diesem OER-Feld unterwegs sind, ja schreiben wir uns da Offenheit irgendwie schon ganz, ganz oben hin – sieht man bei dem Synergie Artikel mit dem CC0 – für uns soll das tatsächlich als laufende, wie soll ich sagen, Prozessdokumentation gehen also wir werden versuchen alle Themen die uns irgendwo, die wir irgendwo so finden, im Podcast zu besprechen und deswegen gilt natürlich auch immer der Aufruf also falls jemand Interesse hat über den Lab-Begriff, über Labs oder OER, über offene Bildung, über offene Prozesse mit uns zu plaudern, dann heißen wir dich natürlich herzlich Willkommen im Podcast wir können da bestimmt ein schönes, lockeres Gespräch anbringen. Und so soll eigentlich das ganze Projekt mit dokumentiert werden, es gibt ja auch natürlich so eine OpenBook-Strategie, wo wir letztendlich mehr oder weniger als Abschlussbericht auch den ganzen Podcast bestimmt irgendwie, ja präsentieren werden, so als Reflexion. Ja also, ich fand es eigentlich auch gestern schon ganz interessant beim, bei der Lab-Eröffnung zu sehen dass da Kaiserslautern die Akteure, alle dabei waren, also da waren wirklich alle die irgendwie involviert waren in der Stellung dieses Labs dabei und es wird dann natürlich interessant sein zu versuchen, mit allen, ja, mal über Bildung zu sprechen. Also ich glaube für uns ist wirklich der Ansatz zu Beginn, dass wir einfach über Bildung sprechen möchten und dann schauen wollen wohin uns das führt sozusagen.
[22:34 – Matthias Andrasch]  Und bestenfalls ist glaube ich so unsere Idee tatsächlich, dass daraus, auch mit dem OpenBook, mit dem Podcast, halt so ein bisschen so eine Blaupause auch entsteht die halt andere Personen dann tatsächlich nutzen können wenn sie jetzt vor einer anderen Hochschule sozusagen stehen und da zum Beispiel die Sensibilisierung oder halt Strategien für OER suchen sozusagen.
Was man dazu sagen muss glaube ich jetzt schon als Erfahrung ist halt A: An der Massenuniversität, was man sich glaube ich als Studierender immer gar nicht so vorstellen kann, konnte ich mir auch nicht vorstellen, die Terminkalender von allen sind bis obenhin voll. Gremienarbeit gibt es genug also das heißt auch Arbeitsgruppen, also es ist nicht so, dass man jetzt an eine Massenuniversität kommt und sagt `So, wir reden jetzt mal über Bildung´, und alle sagen `Cool! Ich wusste eh noch nicht was ich Donnerstag so mache´
(lachen)
Sondern selbst das muss schon ein sehr strategischer Prozess sein was wir auch in den Gesprächen mit Kaiserslautern gemerkt haben wobei da halt mehr zum Beispiel über den Flurfunk möglich ist.
Jetzt hier in Köln, mit einem sehr verteilten Campus mit ganz vielen kleinen Einrichtung die irgendwo versteckt sind, ist es natürlich nicht so leicht sich über den Weg zu laufen, außer man ist jetzt (…) oder wir wären jetzt ständig mit dem Fahrrad in der Stadt unterwegs und würden hoffen, die Akteure da zu erwischen, vor dem Eingang.
Also all das muss man so ein bisschen miteinbeziehen und ich fand es auch gerade was du gesagt hast ganz interessant, dass wir hoffen, dass das alles geschehen wird weil wir im Artikel auch noch mal geschrieben haben: Wir wollen natürlich, dass das jetzt nicht nur Sprachspiele sind die wir jetzt machen, auch mit dem Labor Begriff auf den wir gleich mal kommen können, sondern das wir dann tatsächlich da was anbieten können am Ende was nachhaltig genutzt werden kann.
Weil auch mit diesem Türöffner-Begriff kann man natürlich sehr, sehr viel experimentieren und rumspielen, aber wenn es dann nur ein Sprachspiel war, dann ist es ja auch am Ende nicht so nachhaltig.
Und das führt uns gleich zu dem nächsten Begriff, den wir neben diesem Bausteinen Multi-Stakeholder-Dialog bei uns haben, ist natürlich der Labor-Begriff. Der ist, vielleicht auch gleich mal um das Transparent machen, bei uns auch viel diskutiert, sowohl in Köln, als auch in Kaiserslautern, als auch gemeinsam mit Kaiserslautern und mit Köln in gemeinsamen Besprechungen.
[24:54 – Bence Lukacs] Ich glaub das wird nie aufhören die Lab-, also die Begriffsdefinition die wird glaube ich nie stehen und ich glaube da werden wir ständig drüber diskutieren können was das bedeutet.
[25:04 – Matthias Andrasch]  Oder wir kommen zum Open Book am Ende.
(unverständlich wegen Tonüberlagerung)
[25:09 – Bence Lukacs] Aber es ist halt eben wie du sagst also es wird ständig, also es wird und wurde ständig diskutiert weil, im Antrag steht zwar eine (…), ich glaube es steht drinnen es ist ein räumlicher, also ein echter Raum wie symbolischer Raum also es kann irgendwie beides sein.
Und da haben wir eigentlich schon am Anfang begonnen zu diskutieren was das jetzt heißt. Heißt das wir wollen einen Raum Raum, also einen echten Raum irgendwo am Campus wo wir einfach hingehen können, so komisch dass ein klingt, aber einfach nur hingehen können.
Oder reicht es da etwas, in Anführungsstrichen `symbolisches´ zu haben, wo man ein virtuelles Lab hat, also ich sag mal eine Online-Kollaboration heutzutage ist jetzt nicht mehr so ein Problem.
Aber es ist ja trotzdem die Frage ob man mit einem virtuellen Lab tatsächlich Leute gewinnt und da war halt oft Diskussion, ja, wie wollen wir das sozusagen verkaufen weil man kann sich dann natürlich vorstellen, dass das für uns als Projekt wenn wir mit anderen Leuten sprechen die vielleicht noch nichts über Labs oder OER-Labs gehört haben und uns dann halt die Frage stellen `Ja was ist denn so ein Lab?´ oder `Was sind denn OER-Labs?´.
Und für uns sind halt die Antworten dann so, mehr so gegen fein, so na ja aber wie stellst du dir denn ein Lab vor weil, man kann es irgendwie nicht definieren (…).
Für mich zumindest war das immer so eine Sache die uns irgendwie einschränkt. Also wenn man jetzt darauf hinaus möchte dass man sagt okay man hat einen Raum, dann kann man zumindest, zum Beispiel in eine Richtung gehen das ist ein Seminarraum.
Dann sind vielleicht die Tische bestimmt aufgestellt und wenn man Seminarraum sagt, dann denken wir sofort alle an `Okay, Seminar-Struktur´, oder wenn man sagt okay es ist ein Workshop, dann denken vielleicht alle an ein Computer-Lab wo dann Computer da stehen und vorne steht jemand der arbeitet einem was vor man arbeitet gemeinsam ein Projekt.
Also es ist (…), es ist gleichzeitig alles und nichts würde ich sagen.
Und gestern waren wir im Lab Kaiserslautern und das war ja auch wieder interessant weil das war, also zumindest für uns aus Köln war das ja irgendwie cool, einmal wirklich einen Raum zu haben, weil einfach dieses Gefühl halt anders ist weil man hat tatsächlich ein OER-LAB.
Und zumindest sind wir jetzt dem Ganzen einen Schritt näher der Definition weil jetzt haben wir zumindest an einem Standort einen Raum, aber ob das tatsächlich dann die Form sein wird in der man Leben und arbeiten möchte ist halt die Frage, weil gerade bei OER das ist in vielen Fällen online, und dann komme ich noch mal zurück darauf was ich vorhin gesagt habe, virtuelle Räume gibt es ja genauso also es ist halt tatsächlich die Frage ob es einen haptischen Raum auch geben muss, also ich glaub ich werde immer offen sein was diesen Lab-Begriff angeht.
[28:04 – Matthias Andrasch]  Es ist ja auch wir hatten das glaube ich mal als so dass man ja auch so eine Verankerung Strategie machen kann hatten wir mal das so identifiziert auch im Gespräch mit Sandra Hofhues.
Man kann ja diese Verankerungsstrategie fahren sozusagen dass man sagt gut wir machen jetzt an jeder Hochschule ein Lab und da ist halt OER,
aber natürlich das was du angesprochen hast ist ja auch OER ob man jetzt Material oder Praktiken betrachtet muss man differenzieren aber das kann ja erstmal überall an der Hochschule sein also auch in den verschiedenen Einrichtungen,
mm
Im Synergie-Artikel haben wir das damals also es ist ja jetzt auch vor ein paar Monaten aber damals muss man fast schon sagen haben wir zumindest auch benannt dass es halt nicht ausreicht einfach nur Türen zu bekannten Seminarräumen.
Zu mehr inspirierenden Seminarvorträgen aktivierenden Gruppenarbeiten oder gut verständlichen Online-Tutorials Fachbüchern oder (suppositories?) zu öffnen wir haben da eher gesagt da muss eine Öffnung von sozialen Räumen geschehen und dazu wollen wir beitragen und das im Laborformat halt bewusst zum Beispiel aber auch nur die Gastrolle aufgebrochen werden sollen in welcher sich dann Studierende aber eben auch Lehrerinnen und Lehrer oder sonstige Interessierte die halt in so ein Labor kommen in der sie sich ganz schnell wieder finden können das ist natürlich eine große Herausforderung glaube ich die wir beide auch merken, für mich persönlich war es mal ganz spannend tatsächlich weil im Bezug auf OER und Materialien und so weiter bin ich ja sehr auf Offenheit.
Fokussiert sage ich jetzt mal aber wenn es in der Projektplanung auf einmal auch so sehr offen zugeht muss ich sagen war auch für mich jetzt schon eine große Lernerfahrung weil ich das bis jetzt auch noch nicht so hatte weil man ja natürlich, also zumindest ich gehe ja in so ein Projekt und höre okay da gibt es Labs und ich bin jetzt der wissenschaftliche Mitarbeiter,
und soll jetzt diese Labs irgendwie durchführen, begleiten, dann kommt man ja auch ganz schnell, zumindest auch im wissenschaftlichen denken so gut, dann definier ich die Labs mal, dann nehme ich mir vielleicht ein bisschen Zeit, dann definier ich die dann steht das fest und dann machen wir das.
Also ich weiss nicht ob du die gleiche Erfahrung gemacht hast
[30:10 – Bence Lukacs] Ja wir haben ja gestern, also beziehungsweise vorgestern, vor der Lab-Eröffnung auch ja über solche Themen oder über sowas gesprochen, dass, mit welchen Erwartungen sind wir in so ein Projekt gegangen, was sind unsere persönlichen Ziele im Rahmen des Projektziels und wie sich das inwieweit entwickelt hat jetzt in den ersten paar Monaten.
Und das was du sagst, da kann ich mich insofern damit identifizieren, weil für mich hat sich dieser Lab-Begriff oder die Lab-Definition eigentlich verändert in (…), in das Verständnis von Experimentieren. Weil das was wir ja jetzt aktiv machen, nämlich einen Podcast den wir als Projektdokumentation verwenden, sehe ich auch irgendwie Experiment und wir haben ja irgendwie gefühlt die ganze Konzeption und alles was wir so gemacht haben und überlegt haben die ersten paar Wochen, alles war irgendwie so ein Experimentieren. Wir haben nämlich, also nur als kurzer Einblick, war das eben so, dass wir ja im Antrag diesen Multi-Stakeholder Dialog haben, und wir dann natürlich überlegt haben eben in welchem Format das dann geschehen soll. Sollen wir da Events machen wo wir dann alle zusammen holen, sollen wir da direkt auf einzelne Akteure zu gehen und schauen was da zurückkommt? Und dann haben wir halt weiter überlegt und haben dann gesagt na ja, man kann vielleicht auch podcasten, ja stimmt okay ist ganz witzig, ganz nett, man stellt ein Mikrofon hin und beginnt zu quatschen, wer weiß wohin das führt, und dann haben wir das, irgendwie diesen Faden weitergesponnen und dann habe ich gesagt ja okay, wir können ja eigentlich das diesen ganzen Akteuren anbieten, dass wir dorthin kommen, auf einen Kaffee gehen oder einfach nur für eine Stunde uns in einem Büro setzen, ein Mikro mitnehmen, das aufnehmen und versuchen über Bildung zu quatschen.
Es schließt dich nicht aus dass es größere Events geben soll.
Aber es war halt trotzdem so ein Experimentieren mit (…) ja, wir gestalten das offen. Wir sagen wir machen einen Podcast und wir reden über Bildung.
Und das, ja trifft für mich irgendwie auch diesem Lab-Gedanken aber halt nicht in den in diesen Labor-Gedanken wie man das jetzt vielleicht aus der Naturwissenschaft kennt sondern,
tatsächlich in den Experimentier-Gedanken und es ist natürlich super offen, noch immer, aber es eröffnet einem auch interessante neue Wege und Gedankenprozesse wenn man alles versucht so offen zu sehen finde ich.
[32:45 – Matthias Andrasch]  Definitiv, auch weil wir jetzt (…) auch in nächster Zeit sind ja dann (…) auch im Wintersemester gibt es wieder ein paar Seminare, aber es gibt auch Veranstaltungen auf die, die wir selber besuchen werden, wo Sandra Hofhues halt Vorträge halten wird, eventuell Workshops die wir machen auf Konferenzen oder auch hier, also ich glaube wir fahren so eine vielfältige Strategie aber was unser Handeln dann in nächster Zeit auch bestimmen wird und glaube ich wo man uns auch ganz gut kritisch dran überprüfen kann ist dann tatsächlich, dass wir versuchen wollen und versuchen werden, diesen Labor-Gedanken als symbolischen Raum, aufbrechen der Gastrolle und alles was wir damit verbinden, immer wieder dann auf diese verschiedenen Veranstaltung zu übertragen sozusagen. Und dann halt zu schauen wohin uns das führt und wir wollen das Ganze dann halt auch gerne im Podcast reflektieren sozusagen, dass da andere die Lernerfahrung von uns dann mitnehmen können. Weil auch natürlich Seminare zum Beispiel oder auch Workshops auf Konferenzen laufen ja meist auch sehr nach ihrer eigenen Logik, also das braucht man glaube ich nicht naiv verkennen, da muss man mal gucken wie viel man da aufbrechen kann oder wo man halt auch einfach sagen kann gut, wir zeichnen das jetzt hier auf und rufen hier noch mal zur Diskussion auf, also wo sich dann einfach Offenheit und das Thema OER einfach anbietet und wie auch einige darauf reagieren. Es gab ja zum Beispiel jetzt auch schon einen Studierenden-Seminar was jetzt schon gelaufen ist, zum Thema digitalen Produzierens von Lernmaterial mit speziellem Fokus auf OER, wo in der nächsten Folge werden wir da die Besprechung mit der Constanze aus Kaiserslautern machen die uns bei der Jury hilft,
weil die Abschlussergebnisse werden jetzt nächste Woche vorgestellt und auch in dem Seminar ging es um Offenheit, ging es so ein bisschen um die politische Sichtweise auf OER aber es ging natürlich auch um konkrete rechtliche Fallstricke.
Und das war glaube ich für uns auch ganz spannend, weil schon der Gedanke im Raum steht teilweise, dass OER-Akteure an Hochschulen dann gleichzeitig so ein bisschen die Rechtsberatung übernehmen. Das war jetzt auch schon mal so eine gute Erfahrung für mich weil, schon, ich hatte da auch in dem Studierenden-Seminar einen Vortrag gehalten den man auf unserem Blog findet, es gibt halt so sehr konkrete Bedarfe, wenn es um OER geht glaube ich, wenn es da um das medienrechtliche geht, dass da auch eventuell nochmal eine Prüfinstanz eingezogen wird das es mit dem Abmahnung gar nicht so klar ist und wer jetzt eigentlich für wen Verantwortung übernehmen will.
Aber ich glaube so, da kannst du mich gerne korrigieren Bence, dass es halt die offenen Praktiken vor allem auch eher so unsichtbar sind also dieses Medienrechts-Thema kann man halt sehr klar klar machen, dann kann man sagen gut, da brauchen wir irgendeinen Ort für wo Studierende oder Lehrende hingehen können und dann wird das abgesegnet dass das alles okay ist, also das ist so ein bisschen die Hochschullogik. Und unsere Logik wäre dann auch von der Praktik eher, dass man sich eine Community sucht mit der man das vielleicht auch online verhandeln kann um halt nicht noch eine Verwaltungsebene irgendwie an der Hochschule aufzubauen.
[35:57 – Bence Lukacs]  Ja nicht nur das, sondern man kann ja auch wahrscheinlich darüber diskutieren ob es letztendlich nicht darauf hinauslaufen sollte, dass man die (…) diese Rechtskompetenz versucht weiterzuentwickeln, also jetzt individuell weiterzuentwickeln, weil man könnte das ja endlos spielen. Also man kann ja tatsächlich dann Seminare machen wo man sagt die Studierenden erstellen ein Produkt, das schickt man dann zu einer Instanz wo das überprüft wird und die geben dann das okay mit dem Rechts-Dingen. Okay, dann kann man, wer weiß auf welcher Ebene diese Instanz steht, dann kann man das vielleicht noch eine Instanz höher schicken und dann überprüfen die noch einmal die vorhergehende Instanz und dann kann es sozusagen endlos, eine Endlosschleife entstehen wo einfach nur überprüft wird ob das so passt; Passt das so, sind da wirklich alle Rechte, so wie sich das die Studierenden vorstellen oder wie das Recht das vorsieht, dass man das machen sollte. Und das ist halt wirklich die Frage, ob es nicht einfacher ist während, in Anführungsstrichen, dass man versucht diese Prozesse des Erarbeitens von diesen offenen Ressourcen einfach mit den Kompetenzen zu versehen und das ist ja eben auch das Interessante an deinem Vortrag gewesen, bei dem war ich nämlich auch dabei. Und die Woche danach oder zwei Wochen danach war ja auch die Präsentation der Feinkonzepte wo es dann natürlich wieder interessant war zu sehen inwiefern diese Gedanken sich schon bei den Studierenden gesetzt haben, weil sie vielleicht davor nicht wirklich viel drüber gewusst haben. Aber im Nachhinein haben sie schon in ihre Projekte sowas eingebaut, dass sie durchaus darüber nachdenken `Was heißt das?´, von der Offenheit her, nehme ich jetzt mein eigenes Produkt, wie und mit welchen Rechten versehe ich das, oder ich nehme bestehende Produkte und Stelle für die einfach nur eine Plattform zur Verfügung. Also es ist ja glaube ich genau der interessante Punkt, dass man unterscheidet zwischen Rechtsberatung und einfach Kompetenzentwicklung was so die Lizenzen angeht. Und das ist halt wieder so ein offener Punkt glaube ich, wo wir, ja, noch jetzt mit keinen Vorurteilen hineingehen sondern uns eben anhören wollen was die, was alle Akteure aus den verschiedenen Richtungen sagen. Ob jetzt tatsächlich überall die Rechtsberatung ganz vorne steht, dann müssen wir auch vielleicht umdenken und sagen, naja, wenn das bei allen so der erste Punkt ist den man ansprechen sollte dann können wir da jetzt nicht mit Kompetenzen hineingehen und sagen, ja, hier könnt ihr euch die Kompetenzen selbst erarbeiten sondern, poo (seufzend) wenn das jetzt so ein riesen Schwerpunkt ist, dann, ja muss man viele Sachen überdenken und anders aufbauen. Aber, das ist wieder das gute daran, weil wir versuchen offen in diese Sachen hinein zu gehen das heißt wir wollen uns da weder für das eine noch für das andere verschließen ich glaube es ist gerade das das Interessante zu sehen wo einfach alle stehen bei dem Thema. Weil wie gesagt für mich, nachdem ich jetzt mit OER Aktiv so nichts zu tun hatte bisher, also ich bin eben komplett offen gegenüber ich komme halt immer von der praktischen Seite wo ich dann überleg okay wie mache ich überhaupt ein guten Unterricht. Und dann ist natürlich interessant wenn ich über Unterricht nachdenke komme ich irgendwann in Materialien hinein und dann kommt man in die Diskussion mit, okay, ich habe eh Schulbücher und Arbeitsblätter und möchte ich da Teamteaching machen und was weiss ich, also es gibt ja unendlich viele Stichworte über die man dann noch weiter diskutieren kann. Aber ich glaube es ist für uns, so in den ersten paar Gesprächen ist es wirklich herausgekommen, dass wir einfach schauen müssen wo alle stehen und ob Rechtsberatung so der Anker ist den man zuerst setzen muss oder eben nicht. Es kann ja auch sein, dass dadurch Personen abgeschreckt werden, wenn man sofort damit hinein geht `oohh Lizenzen beachten das ist ganz ganz wichtig´, dann kommt man gar nicht vielleicht in diesen offenen Bildungsprozess hinein also das ist für mich super spannend.
[39:40 – Matthias Andrasch]  Ich finde das auch immer super spannend, auch in Bezug auf den Lehrerinnen- und Lehrer-Alltag tatsächlich, weil sich dann ja dann schon die Frage stellt: Wie ist das dann an der Schule geregelt? Also wenn man halt Studierende in so einem Setting halt die ganze Zeit, `sozialisiert´ sage ich mal, dass da immer noch einer ist der am Ende noch mal drauf guckt und das Ganze dann freigibt und dann ist das okay und da sind wir glaube ich wieder ganz schnell bei Praktiken auf die wir dann abzielen. Wobei ich da auch noch total ergebnisoffen bin welcher Weg da jetzt, auch weil wir ja auch eine Sensibilisierung von allen anstreben an der Hochschule, welcher Weg da für OER jetzt speziell der richtige ist. Ob man da halt eher am Anfang mit mehr Beratung arbeitet aber halt immer unter der Prämisse später müsst ihr dann selber die Kompetenz haben, weil in der Schule hilft euch effektiv keiner oder ob man sagt, ja jede Schule braucht OER-Expertise in gewisser Form oder man muss andere Strukturen da erarbeiten. Das finde ich ganz spannend, weil da gibt es ja auch dann glaube ich so eine kleine Grenze zwischen Hochschule und Schule nochmal, weil da ja vieles dann doch anders funktioniert. Und ich glaube die Brücke da auch für OER zu bauen wie man das Verankern kann, plus sämtlichen Communitys die es ja auch weltweit für OER gibt, online oder halt auch im deutschsprachigen Raum, also wie man das alles für guten Unterricht – kann man als Lehrer, ist guter Unterricht das Ziel? Oder sehr guter Unterricht? Oder sehr sehr guter Unterricht?
(beide lachen)

[41:10 – Bence Lukacs] Ich glaube das ist auch ein Thema für einen eigenen Podcast, wollen wir guten oder sehr guten Unterricht? (lachend)
Aber ja, das ist halt (…) für mich zählt das irgendwie zu der großen Frage dazu, weil was ist denn das Ziel von dem ganzen? Also das ist so die Sache und wenn du, wie du jetzt eben gesagt hast, ist ja Sensibilisierung so auch ein wesentlicher Punkt, vielleicht ist ja das so noch, wie soll ich sagen, das am besten formulierte Ziel, dass man einfach sensibilisieren möchte weil das halt sehr viele Sachen umfassen kann, das kann jetzt die Lizenzen fassen das kann aber auch Praktiken umfassen. Also ich glaube da sind wir auch noch recht offen was so die spezifischen Zielstellungen angeht, oder?
[41:48 – Matthias Andrasch]  Ja, dazu sagen muss man natürlich, an der, an dem ganzen Medienrecht, Urheberrecht und so weiter kommt man auch ohne OER nicht vorbei und ich glaube das wäre halt auch ein Trugschluss das anzunehmen.
Ganz spannend war glaube ich auch noch der Trugschluss den wir im Artikel ein bisschen hatten, dass Medien jetzt per se einfach die Studierenden motivieren. Das man darauf sich auch nicht einschließen sollte sozusagen das man Motivationsprobleme halt einfach durch einen Cahoot-Quiz oder was weiß ich einfach dann lösen kann, sondern das man da halt schon ein bisschen breiter denken muss.
Da stehen wir aber bezüglich der Seminargestaltung im Wintersemester, Hochschule funktioniert ja immer sehr nach Semester-Logik, da stehen wir auch noch am Anfang würde ich sagen. Das wird ja dann auch noch mal eine Sache weil wir dann auch da noch Tutoring-Konzepte und so weiter ansprechen wollen.
Haben wir denn jetzt noch Sachen die wir besprechen müssen Bence?
[42:42 – Bence Lukacs] Ja, wenn ich so in die Notizen hinein schaue dann vielleicht noch, da könntest du vielleicht darauf zu sprechen kommen, diese CC0 Lizenzen, was den Synergie Artikel angeht und ob es damit noch irgendwelche, in Anführungsstrichen, Probleme gab was jetzt die Verfügbarkeit angeht.
[43:03 – Matthias Andrasch]  Ja es war ja ganz spannend, wir haben ja auf jeden Fall sehr viel Feedback gekriegt, positives darauf zum Beispiel auch von Anja Lorenz, Grüße nach Lübeck. Es war sehr nett dass wir das gemacht haben, weil andere im Heft, da habe ich jetzt keine Statistik darüber, aber andere Autorinnen und Autoren haben das ja eher nicht so verfolgt. Was da natürlich dem Synergie-Fachmagazin beilag war nochmal eine Synergie-Praxisausgabe zu OER, die auch unter CC0 lizenziert war, erstmal super und sehr schön, und sich halt auch an Lehrende gerichtet hat. Was mich da tatsächlich ein bisschen geärgert hat oder sehr geärgert hat war tatsächlich, dass man am Anfang die 5-V-Freiheiten, die gibt es aus dem Englischen mit den 5-R von David Wiley, verwenden, verwahren, vervielfältigen ist die zweite, verarbeiten, vermischen und verbreiten, diese Bedeutung hat man am Anfang sehr schön auch visualisiert. Dann gibt es aber leider später noch mal in diesem kleinen Praxisheft, was man sich auch herunterladen kann was wir jetzt hier in Print haben, dann leider auf Seite 20 geht es dann noch mal um das Format. Und da wird dann noch mal so eine Unterscheidung gemacht, das, wenn man den Text zum Beispiel frei zugänglich machen will aber Veränderungen ausdrücklich untersagen möchte, ist zum Beispiel PDF eine gute Wahl und,
das geht zumindest mit meinem, da spreche ich jetzt erstmal nur für mich und nicht für das gesamte Projekt, da machen wir vielleicht auch mal noch eine Folge dazu, das geht ja mit meinem Verständnis von OER komplett zuwider. Weil natürlich für mich der markante Punkt die Veränderbarkeit ist von Material, die zum Beispiel mit einer CC0 Lizenz jetzt erstmal ohne Bedingungen möglich ist, mit einer CC-BY Namensnennung müssen da halt trotzdem noch die TULLU-Regeln nennt sich das, das findet man auch in meinem Vortrag den ich für das Seminar gemacht hat beachtet werden, aber das sind halt sehr einfache Einschränkung die laut der zum Beispiel UNESCO OER-Definition dann noch in Ordnung gehen. Aber die (…) 
das einfache Verbieten von Veränderung ist für mich immer so ein sehr, sehr kritischer Punkt. Und das hat mich halt in diesem Fachmagazin, was so als einführendes Material gedacht ist an Lehrende, sehr geärgert, weil es dann tatsächlich schon der Fall sein kann für mich, dass sich das eine Professorin oder ein Professor schnell mal anguckt und dann sagt `ah ja gut und Veränderung will ich ja eh nicht und dann mache ich das halt unter einer ND-Lizenz´. Und dann hat man für OER, aus meiner Sicht zumindest, es gibt auch in der Facebook-Gruppe `OER im deutschsprachigen Raum´ immer wieder Diskussionen drüber, aber einige sind da auch der Meinung, dass das halt dann nicht OER ist. Weil OER macht sich für mich halt auch vor allem durch die Veränderbarkeit eben, dass sich ein Lehrer oder eine Lehrerin das nehmen kann und das Material anpassen kann.
Das ist ja so ein bisschen die Neuheit von OER. Weil sonst könnte man halt auch einfach dazu kostenfreies Unterrichtsmaterial nennen oder halt einfach online abrufbares Unterrichtsmaterial. Das kann man dann machen und nach dem derzeitigen Urheberrecht ist ja zitieren immer erlaubt, aber halt die Nutzung dann unter den Bildungsschranken aber eine Veränderbarkeit nicht. Und OER kommt und sagt halt: So, wir lösen jetzt mal dieses Problem der Veränderbarkeit, was eigentlich durch das Internet sehr einfach gegeben ist – der Austausch, die Veränderbarkeit, Wiederveröffentlichung – und machen das sozusagen zu unserem Alleinstellungsmerkmal.
Und deswegen war ich mit der Beilage zu dem Heft, wo unser Artikel dann erschienen ist, nicht ganz einverstanden leider.
[46:38 – Bence Lukacs]  Ja ich muss ich muss dazu sagen, jetzt, also ich sehe das jetzt auch zum ersten Mal, den Satz den du meinst, für mich dreht sich mehr so die grundlegende Frage, das ist vielleicht Thema auch für einen eigenen Podcast, wieso überhaupt drinstehen muss, wenn sie irgendwo, wenn sie Veränderungen ausdrücklich untersagen wollen. Also für mich ist ja die Frage wieso stellt man das überhaupt als Option. Also das ist so die Grundfrage: Wieso will ich irgendetwas in der Bildung verschließen?
Und das ist natürlich eine sehr weit gefasste Frage aber es würde dieses Heft jetzt nicht schlechter machen, wenn dieser Satz zum Beispiel nicht drin wäre.
Wenn man wirklich diese Offenheit insofern leben würde, wenn man bei allen Sachen davon ausgeht, dass, naja klar, das kann man Remixen, das ist offen, das kann jeder nehmen so wie bei dem CC0-Artikel, bei dem Synergie-Artikel. Also das ist so die Frage die ich mir jetzt Stelle, wieso steht das überhaupt drinnen, wenn sie etwas weitergeben wollen das NICHT verändert werden soll, also ich verstehe nicht ganz wieso das notwendig ist das man etwas macht.
[47:52 – Matthias Andrasch]  Und das ist glaube ich auch ganz spannend, was dann wahrscheinlich in unseren Gesprächen auch mit den Stakeholdern zum Beispiel ganz spannend ist, von welchem Punkt man so auf die, auch wenn es jetzt nur Lehrmaterial ist, von welchem Punkt, aus welcher Perspektive man darauf guckt. Also wenn man aus der Offenheitsperspektive drauf guckt, dann ist das, wie du das gerade ausgeführt hast, glaube ich erstmal auch nicht der erste Gedanke der einem kommt, dass das der erste Satz sein muss beim Format wenn wir Veränderungen verbieten wollen, sondern das man dann eben schreibt um das ganze so offen wie möglich zu machen kann man das und das machen, und wenn es wirklich im Extremfall sozusagen nötig ist Veränderung zu verbieten, was für mich immer noch eine sehr, sehr schwierige Debatte ist, das können wir später glaube ich noch mal ausführen irgendwann, dann ist das halt so der letzte Absatz und die letzte Möglichkeit und dann muss da meiner Meinung nach halt auch einen Hinweis hin. Dann wird es aber kritisch mit der OER-Definition sozusagen, so Achtung Achtung, dann macht ihr genau das weg was OER ist, weil OER halt mehr ist als nur freier Zugang und dann darf die Lehrerin und der Lehrer halt nichts damit machen weil so viel ist dann nicht gewonnen.
Aber das ganz spannend, ich habe das auch schon mal getwittert, meine Kritik, ich wollte hier nur noch mal öffentlich ausführen sozusagen. Ich habe auch die Rückmeldung bekommen, ja, sehen wir auch so und in der nächsten Printpublikation können wir das vielleicht ändern. Ein kleiner Trost bei OER ist ja vielleicht, vielleicht als Schlusswort auch ganz gut, da das ganze Ding ja unter CC0 steht, ich muss mal gucken ob die Quelldatei irgendwo ist, können wir natürlich auch dieses Kapitel sehr einfach ändern und das ganze Ding dann einfach noch mal für uns Verbreiten oder halt, gut Druckkosten ist dann wieder das Problem aber zumindest auf unsere Seite noch mal mit verändertem Kapitel sozusagen bereitstellen oder wieder nach Hamburg senden und sagen hier, das wär unser Vorschlag macht das doch mal.
Da können wir dann gerne mal alle gemeinsam gucken ob denn auch die Quelldatei dafür da ist dass wir das ganze Ding tatsächlich verändern können weil das ist auch immer so die, sage ich jetzt mal, die sehr hohe Hürde von OER sozusagen, die Quelldateien wirklich so bereitzustellen, dass ich jetzt wirklich dieses Heft verändern kann und halt nicht nur die Texte raus kopieren kann.
[49:59 – Bence Lukacs]  Ja ich glaube das war ein gutes Schlusswort, weil das ist eigentlich auch so der letzte oder vorletzte Punkt. Diese Reflektion wie geht man mit Offenheit in der Bildung an sich um und ich glaube das ist, wie du es eh schon gesagt hast, das werden wir bestimmt noch zu einer eigenen Folge machen weil man da absolut ausführlich drüber diskutieren kann wie weit man Offenheit in der Bildung herunterbrechen möchte. Ob man da jetzt bei offenen Materialien beginnt, ob man offene Praktiken anspricht oder sagen wir überhaupt offene, ja sagen wir Educational-Tools oder so, mit denen vielleicht jemand Geld damit verdienen möchte, mit sprach Apps zum Beispiel – Ja es ist die Frage wie weit möchte man etwas offen gestalten was mit Bildung zu tun hat.
Und somit merken wir uns das auf jeden Fall vor und sind natürlich immer auch froh wenn alle mitdiskutieren. Also es sind natürlich alle herzlich Willkommen auch in den Podcast zu kommen. Und ich glaube wir haben für uns beide irgendwie schon festgestellt, dass das so die, die tatsächliche Diskussion in mündlicher Form auf jeden Fall mehr bringt als wenn man versucht auf Twitter irgendwie zu diskutieren oder (…)
[51:26 – Matthias Andrasch]  (…) oder lange Blockbeiträge, Spezialität von mir
(beide lachen)
[51:31 – Bence Lukacs]  (…) oder auf Slack zu diskutieren oder per Mail zu diskutieren.
Ja und wenn man mal eine Stunde Zeit hat kann man ja locker über Bildung sprechen. Ja, die offene Einladung steht.
[51:43– Matthias Andrasch] Ja also speziell natürlich für den Raum Köln so, freuen wir uns natürlich, besonders an natürlich alle von der Universität zu Köln, aber sonst sind auch alle herzlich eingeladen ihre der Perspektive da mit einzubringen oder auch gerne kritisch mit uns zu diskutieren.
Und in dem Sinne freuen wir uns auf Feedback und Zuschriften und würden jetzt erstmal sagen: Das war es dann für heute.

 

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